Neuigkeit Projekt Bergern

Pernhofen, 01. March 2019

Positive Neuigkeiten beim Projekt Jungbunzlauer

Bei der von Jungbunzlauer geplanten Anlage zur Zitronensäureproduktion am Standort Bergern gibt es positive Neuigkeiten: Das Raumplanungsbüro Schedlmayer ZT GmbH präsentierte eine neue Raumgestaltungsversion für das Projekt, die sämtliche durch Bürgerinnen und Bürger eingebrachte Stellungnahmen zur Flächenwidmung berücksichtigt. Durch die neue Gestaltung entstehen nun am Projektstandort rund 2,8 Hektar Waldfläche und ein Grüngürtel wird die Anlage nahezu komplett umschließen. Jungbunzlauer möchte mit dem Projekt einen positiven Beitrag für die Zukunft der Region leisten. Mit der Inbetriebnahme der Anlage werden zum einen zukunftssichere Arbeitsplätze geschaffen und zum anderen wird der regionale Wirtschaftsstandort dauerhaft gestärkt.

Während der sechswöchigen öffentlichen Auflage des örtlichen Raumordnungsprogrammes in den Gemeinden Leiben und Zelking-Matzleinsdorf langten zahlreiche Stellungnahmen der Bevölkerung ein, die durch das Raumplanungsbüro Schedlmayer ZT GmbH geprüft wurden. Auf Basis der Rückmeldungen wurde nun eine neue Variante erarbeitet und vorgestellt. Unter anderem wird in den neuen Plänen im Norden entlang der Donau und im Osten ein Grüngürtel das Projektgebiet umschließen. Dadurch entstehen rund 2,8 Hektar neue Waldflächen. Auch wird eine Teilfläche von etwa 2,3 Hektar, die teilweise im Natura 2000 Gebiet liegt, von der Widmung als „Bauland Industrie Aufschließungszone“ in Grünland rückgewidmet. Die in den Plänen als „Bauland Industrie“ neu gewidmete Fläche am Standort ist nun lediglich um 16,6 Prozent größer als bisher. Nach einer Prüfung durch das Land Niederösterreich wurden die Unterlagen den Gemeinden Zelking-Matzleinsdorf und Leiben zum Beschluss der Abänderung des Flächenwidmungsplanes vorgelegt und beide Gemeinden haben der Änderung des Flächenwidmungsplanes in den letzten Tagen zugestimmt.

Umweltverträglichkeitsverfahren wird eingeleitet

Die Flächenwidmungsänderung ist eine Grundvoraussetzung für die darauf folgende Einleitung eines Umweltverträglichkeitsverfahrens. Die dafür notwendigen Unterlagen und Fachgutachten wurden bereits ausgearbeitet und werden der Behörde von Jungbunzlauer in den nächsten Tagen zur Prüfung der Vollständigkeit übermittelt. Nach Freigabe durch Amtssachverständige werden die Unterlagen zur Einsicht und Abgabe von Kommentaren in den beiden Gemeinden öffentlich aufgelegt. Jungbunzlauer wird die Bevölkerung erneut zu Informationsveranstaltungen einladen, um Details anschaulich zu erklären und mögliche Fragen zu beantworten.

Schaffung von zukunftssicheren Arbeitsplätzen

Für das Projekt sind kurzfristig bis zu 60 direkte und 30 bis 35 indirekte Arbeitsplätze (Zulieferer, Partner, etc.) vorgesehen. Das Projekt bedeutet eine umfassende Stärkung des regionalen Arbeitsmarkts und des Wirtschaftsstandortes. Das Unternehmen mit österreichischen Wurzeln, das in Niederösterreich fest verankert ist, leistet somit – neben seinen wirtschaftlichen Interessen – einen positiven Beitrag für die gesamte Region.

 Jungbunzlauer: Neue Flächenwidmungspläne am Projektgebiet.